Erwin
Brügger , Jahrgang 59, Ausbildung als Schreiner. Als Ausgleich zur
Arbeit belegt er einen Zeichen-und Malkurs an der Neuen Kunstschule Zürich.
Er arbeitet figurativ und abstrakt und probiert immer wieder etwas Neues,
weil er sich nicht auf einen einzigen Stil beschränken will. Das Spiel
mit Farben und Formen fasziniert ihn und er möchte mit seinen Bildern
und Skulpturen etwas Lebensfreude vermitteln.
Seit der ersten Ausstellung 1992 hat er immer wieder in Freiburg und Region
ausgestellt und als Mitglied des Kunstforum International einige Male in
Meister-schwanden, in Salzburg und verschiedenenorts in Italien.
Auszüge aus
Futuro Nummer 11-12:
Ein Künstler
zwischen Darstellung und Abstraktion:
Grafiker mit schnellem und hektischem Pinselstrich, Maler, der den Stift
wie einen Säbel führt, damit einschneidet und einritzt, Bildhauer,
der Materie entwendet, um die Luft zu formen: Erwin Brügger hat die
Fähigkeit, gewollt und gewusst den kreativen Akt zu ergänzen...
Er bestätigt das Recht des Künstlers, des modernen Menschen,
sich eine Ewigkeit zu konstruieren, in dem er die geheimnisvolle Schönheit
aus der Alltäglichkeit hervorholt, welche das menschliche Leben dort
hinein gibt...
Er besitzt ein Erfindungsgeschick, welches eine masslose Neigung zur expressiven
und konzeptuellen Freiheit voraussetzt...
Mit den Skulpturen gibt Brügger den Empfindungen Ausdruck, er macht
die Gefühle dreidimensional sichtbar, die Bedürfnisse die aus
dem Innern der Dinge hervorkommen...
Da, wo in der Malerei das Nicht-Vorhandensein das Gründungsprinzip
seiner Inspiration ist, ist in der Bildhauerei das Vorhandensein eine
ständige Eroberung des Gedankens und des Raumes. Prächtige Verbindungen
von Ausdrucksmitteln, und von sich selber die gesamte Unsicherheit und
Unendlichkeit mitzuteilen.
Pino Bonanno
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